Aspartam und Süssstoffe

 

Genetisch bedingt, reagiert unser Gehirn auf Süsses, wie kleine Kinder auf Weihnachtsgeschenke.

Dies aus einem einfachen Grund:

Zur Zeit der Jäger und Sammler  war eine ausreichende Energiezufuhr für den Menschen stets schwierig und

aufwendig was nach etwas Essbaren mit rasch verfügbarer Energie verlangte. Zucker.

Nun ist es aber so dass hier unser Gehirn noch immer in der Steinzeit lebt und nach wie vor Lüftsprünge macht,

wenn wir auch nur etwas Süsses sehen. Natürlich weis dies auch die Lebensmittelindustrie und macht sich das gerne zu Nutzen. Süsses verkauft sich einfach besser als Saures oder Bitteres. Da Zucker aber ein Rohstoff ist  welcher angebaut, geerntet, raffiniert und transportiert werden muss, sind sogenannte Süssstoffe für die Industrie etwas sehr Willkommenes.

 

Aspartam ist ein syntetisch hergestellter Süssstoff, wessen Süsskraft  200x höher ist als beim Zucker und wird so

ziemlich überall eingesetzt.  

Unter anderem in Erfrischungsgetränken, Süsswaren, Backwaren, Milchprodukten, Frühstückscerealien, Kaugummi, Fertiggerichten usw.

 

Obwohl Aspartam seit 1981 als Lebensmittelzusatzstoff zugelassen ist, streiten sich noch heute viele Studien über gesundheitsbedenkliche Nebenwirkungen von Süssstoffen:

Angstzustände, Arthritis, Asthma, Asthmatische Reaktionen, Unterleibsschmerzen, Probleme der Blutzuckerkontrolle (Hypoglykämie und Hyperglykämie), Gehirnkrebs, Atembeschwerden, Brennen der Augen und des Rachens, Schmerzen beim Urinieren, Hüftschmerzen,

Chronischer Husten, Chronische Müdigkeit, Depressionen, Durchfall, Gedächtnisverlust, Müdigkeit, extremer Durst oder Hunger, Durchblutungsstörungen, Haarausfall, Herzrhythmusstörungen, Hoher Blutdruck, Impotenz und Sexualprobleme, Konzentrationsschwierigkeiten, Infektionskrankheiten, Kehlkopfentzündung, Schlafstörungen, Juckreiz und Hautbeschwerden, Schwellungen, Muskelkrämpfe, Schwindelanfälle, Zittern, Nervöse Beschwerden, Gelenkschmerzen, Übelkeit und Erbrechen, Atembeschwerden, Hörbeschwerden, Tinnitus, Menstruations-beschwerden und Zyklusveränderungen, Gliederschmerzen und -beschwerden, Allergische Reaktionen, Panikzustände, Phobien, Sprachstörungen, Persönlichkeitsveränderungen, Schluckbeschwerden, Sehbeschwerden, Gewichtszunahme.

 

Wie gesagt streiten sich unzählige Studien über die Nebenwirkungen von Aspartam. 

Das Bundesamt für Gesundheit verweist auf aktuellste Studie der EU: 

„Das Expertengremium erachtete den festgelegten Wert zur täglichen Aufnahmemenge von 40 Milligramm

Aspartam pro Kilogramm Körpergewicht weiterhin als unbedenklich.“

 

Ich persönlich empfehle Grundlegend auf Süssstoffe zu verzichten.  Mögen doch andere die Versuchskanninchen sein. Und wenn es mal wirklich etwas Süsses sein muss backen wir doch nach Omas Rezepten mit echtem Zucker aus Schweizer Rüben. Das wird dann beim täglichen Sport auch mit Freude wieder verbrannt.

 

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